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STARTHYPOTHEK - WIRKLICH VORTEILHAFT?

Sogenannte Start-Hypotheken werden von vielen Kreditgebern – hauptsächlich Banken – angeboten. Die Bezeichnungen variieren, um nur einige zu nennen: First Home Hypothek, First Hypothek, Easystart Hypothek oder Ersterwerber Hypothek. Die Angebote sind immer ähnlich aufgebaut. Wer zum ersten Mal eine selbstbewohnte Immobilie kauft, erhält einen Rabatt auf den Zinssatz. Da fragt sich mancher: Sind Banken wirklich so sozial gegenüber Erstkäufern oder steckt mehr dahinter?

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DEFINITION STARTHYPOTHEK

Eine Start Hypothek wird an Kunden gewährt, die das erste Mal eine selbstbewohnt Immobilie kaufen. Kreditgeber, meist Banken, bieten Start Hypotheken zu günstigeren Zinssätzen an als „normale“ Hypotheken. Trotzdem handelt es sich bei Start Hypotheken hauptsächlich um ein Kundengewinnungsinstrument, das langjährige bestehende Kunden schlechter behandelt als potenzielle Neukunden.

WER KANN VON DER START HYPOTHEK PROFITIEREN?

Bei den meisten Anbietern gilt die Vergünstigung, wenn man das erste Mal im Leben eine Hypothek für selbstbewohntes Wohneigentum abschliesst. Teilweise reicht es, wenn man das erste Mal eine Hypothek beim entsprechenden Anbieter abschliesst – auch wenn es sich um eine Verlängerung der Hypothek handelt. Die Zinsreduktion gilt meist für alle Modelle (Festhypotheken, Libor- oder Saronhypotheken oder variable Hypotheken). Eine Kombination mit einer CAP-Hypothek oder einer Forward Hypothek ist ebenfalls meist kein Problem.

«Es sagt viel über eine Bank aus, wenn sie mit einer Start Hypothek neue Kunden besser behandelt als langjährige bestehende Kunden. Dieses Vorgehen ist in anderen Branchen zwar ebenfalls verbreitet – unfair ist es aber trotzdem.»

Damian Gliott
Mitgründer von Hypotheke.ch

START HYPOTHEK ALS LOCKVOGELANGEBOT?

Sicherlich variieren die Angebote von Bank zu Bank. Nicht selten handelt es sich bei Starthypotheken aber um ein fragwürdiges Marketinginstrument. Oder wie fühlen Sie sich, wenn ein neuer Kunde besser behandelt wird, als Sie – wenn Sie schon seit zwanzig Jahren Kunde bei einer Bank sind? Aus Kundensicht sind Starthypotheken überaus unfair, weil bestehende Kunden nicht davon profitieren können. Es gibt wohl kaum eine kundenorientierte Rechtfertigung für dieses Vorgehen, das ein wenig an Telekomanbieter erinnert. Neue Kunden locken sie mit günstigen Handy-Abos, während langjährige Kunden zu viel bezahlen. Es gibt aber noch mehr Gründe, weshalb die Angebote vor allem für Kreditgeber und weniger für Kunden interessant sind.

 

 

WENIGER GÜNSTIG ALS AUF DEN ERSTEN BLICK

Nicht selten sind die Angebote bei einem genauen Vergleich gar nicht so günstig, wie es auf den ersten Blick aussieht. So gelten oft Maximalbeträge, bis zu denen eine Zinsreduktion gilt oder die Rabatte werden nur während einer gewissen Zeit gewährt, auch wenn es sich um eine Festhypothek handelt. Nach ein paar Jahren bezahlt man also oft bereits den Standardtarif. Wirkliche Preistransparenz ist gerade bei Start Hypotheken leider oft nicht gegeben und erst wer das Kleingedruckte liest, erfährt wirklich alle Details.

UNSER TIPP ZUM THEMA STARTHYPOTHEK

Ob eine Hypothek als Start Hypothek angepriesen wird oder nicht, ist völlig egal. Vergleichen Sie die Kosten und entscheiden Sie dann. Die Erfahrung zeigt, dass mit gutem Verhandeln meist noch tiefere Zinsen als bei Start Hypotheken drin liegen. Oder dass auch bei Start Hypotheken die Zinsen weiter „gedrückt“ werden können, wenn man Konkurrenzofferten einholt. Lassen Sie sich also nicht sagen, dass ein „Angebot“ unschlagbar ist, weil die Bank bei Ersterwerbern so hohe Rabatte gibt, sondern vergleichen Sie!

AUCH SIE SIND NUR EIN MAL NEUKUNDE

Wer eine Festhypothek abschliesst, sollte sich bewusst sein, dass auch er nur einmal vom Neukundenrabatt profitieren kann. Nicht selten versuchen Kreditgeber ihre Kunden an sich zu binden. Das kann beispielsweise passieren, wenn Ihnen eine lange Festhypothek in Kombination mit einer kürzeren empfohlen wird. Sie erhalten so für eine gewisse Zeit einen Rabatt auf Ihrer Hypothek. Wird die kürzere Fällig, können Sie den Kreditgeber nicht wechseln, weil noch eine zweite länger laufende Hypothek ausstehend ist. Der Kreditgeber hat sich somit ein „Monopol“ geschaffen. Er weiss, dass sie auch bei schlechten Zinsen, beziehungsweise hoher Marge, bei ihm abschliessen müssen. Nicht selten kommt es vor, dass Verlängerungen bei dieser Konstellation für Kunden besonders teuer sind. Mit Rabatten kann man bei dieser Ausgangslage auf jeden Fall nicht rechnen. Leider gibt es viele andere „Tricks“, um Kunden langfristig zu binden und die Marge zu erhöhen.

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BESSERE ZINSEN DURCH TRANPARENZ UND VERHANDLUNG?

Kreditgeber sind selten sozial eingestellt und ob Sie das erste Mal eine Hypothek abschliessen oder ein „alter Hase“ sind interessiert eigentlich kaum. Bei den meisten Kreditgebern sind Start Hypotheken also ein Instrument, um neue Kunden zu locken. Sie wissen, dass Bankkunden in der Schweiz nicht wechselfreudig sind. Vielfach sind die im Internet publizierten Standardzinssätze der „normalen“ Hypotheken einfach viel zu hoch, sodass ein Ersterwerberrabatt der Bank nicht wirklich weh tut. Kunden getrauen sich bei Start Hypotheken vielleicht aber weniger zu verhandelt, weil sie ja bereits ein angeblich hervorragendes Angebot erhalten haben. Die meisten Schweizer verhandeln nicht gerne. Lieber nehmen Sie ein scheinbar gutes Angebot an, auch wenn es noch deutlich bessere am Markt gäbe. Schweizer Banken kennen ihre Kunden besser als manchem lieb ist.

 

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